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Adventisch denken
Denkt man über das Offene und das stets zu Kommende nach, kommt man im deutschen Sprachraum an zwei Polen oder auch Überschreitungen nicht vorbei. Die eine findet sich markiert in der dritten Strophe der Elegie „Brod und Wein“ von Friedrich Hölderlin: „So komm! dass wir das Offene schauen, / […] / Dorther kommt und zurück deutet der kommende Gott“. Die andere findet sich in dem Gedicht „Todtnauberg“ von Paul Celan: „die in dies Buch / geschriebene Zeile von / einer Hoffnung, heute, / auf eines Denkenden / kommendes / Wort / im Herzen“.

Vor dem Hintergrund dieses hier nur hingeworfen skizzierten Aufrisses, denkt Jean-Luc Nancy das Kommen (venue, venant) als „den Zustand von etwas, das dabei ist, zu kommen“.
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